1-02 Die Verstehenssprache
Ich glaube, dass der Mensch unbedingt danach strebt, sich mit anderen Menschen verbinden zu können. Ich werde später noch genau erklären, woher ich diesen Grundsatz ableite. Und ich sehe für die totale Verbindung von Menschen nur eine einzige Möglichkeit: Die Liebe.
Um die Liebe erfahren oder ausdrücken zu können - dafür ist der Mensch, meiner Meinung nach, mit zwei wesentlichen elementaren Anlagen ausgerüstet. Eine davon ist das Gefühl – die andere die Kommunikationsfähigkeit.
Worte, Begriffe, Symbole und Synonyme werden in unserer menschlichen Sprache dafür gesetzt und verwendet, um die menschliche Kommunikation zu erleichtern. Und ich glaube, dass ein natürliches Verbindungsstreben des Menschen darauf ausgerichtet ist, andere Menschen zu finden, die die gleiche Sprache sprechen. Wobei ich aber nun mit Sprache nicht die linguistische Form meine, sondern die Ausdrucksform, auf der Verstehen erreicht wird.
Es müsste dafür eigentlich ein eigenes Wort gefunden werden. Ich werde in Ermangelung dieses eigenen Wortes, um dieses Spektrum auszudrücken (das auch die nonverbalen Kommunikationsformen einschließt), das Wort Verstehenssprache verwenden.
Es ist dies kein wissenschaftliches Manuskript, sondern das Ergebnis von Gedanken einer gewöhnlichen Frau in den mittleren Jahren, die durch den eigenen Leidensdruck zu diesen Ergebnissen gekommen ist. Es sind also keine besonderen Fähigkeiten nötig, diese Verstehenssprache zu erlernen und es sind keine besonderen Kenntnisse notwendig, diese Verstehenssprache verstehen zu können.
Was benötigt wird, ist Interesse und der Wille, selbst etwas zu tun, selbst etwas zu lernen, um mehr Harmonie, Frieden und Gesundheit in sein Leben einbringen zu können. Ich will gedankliche Perspektiven bieten, die sonst vielleicht nicht alltäglich sind, um dadurch Mut zu machen, eigene Perspektiven zu entwickeln.
Umso sicherer man sich seiner eigenen Lebenseinstellung wird, desto besser kann man natürlich Ängste abbauen und die menschliche Freiheit genießen. Je besser man sich selbst kennt, desto weniger kann Macht von außen auf einen ausgeübt werden. Je besser man sich selbst versteht, desto mehr kann man für sich selbst - und in weiterer Folge für andere - tun!
Nicht mein Weg ist nachzugehen, sondern es geht darum, den eigenen Weg zu finden. Ich will nur meine Gedanken als Alternative zum leider oft erkennbaren, gängigen Gedankenmodell bieten.
Das einzige, das mir für den Umgang mit diesem Manuskript wirklich wichtig erscheint, ist, sich auf diese Gedanken einmal einzulassen. Doch erscheint mir das überhaupt als das Wichtigste an der menschlichen spirituellen Entwicklung - sich auf die Gedanken eines Anderen einmal einzulassen.
Nur so kann man seine eigene Einstellung überhaupt festigen. Nicht durch starres Festhalten!
Doch wenn man seine eigene Lebenseinstellung nicht aus jeder auftretenden Perspektive überprüfen kann, wenn sie nicht hält, wenn irgendein Argument auftritt, dann ist klar, dass es sich um eine manipulierte Lebenseinstellung handelt. Dass sie nicht der eigenen Entwicklung entspringt. Und dann ist man an einem Punkt angelangt, an dem es gilt, sich weiter zu entwickeln. Doch dieser Punkt ist nur zu erkennen, wenn man die Lebenseinstellung anderer Menschen an sich selbst einmal überprüft und dann die Einstellung anderer über das eigene Sein in sich hinterfrägt.
Da die mir wesentlich erscheinenden Faktoren aber Kommunikation und Gefühl sind, werden wir uns sehr viel später auch dem Einlassen auf die Gefühle anderer Menschen widmen. Denn die gefühlsmäßige Entwicklung ist für mich das Menschlichste überhaupt. Und die geistige Entwicklung kann für mich nur in Verbindung mit der gefühlsmäßigen Entwicklung die wahre menschliche Entwicklung ergeben. Ein Mensch, der nur Gedanken und Geisteshaltungen überprüft, entwickelt keine Lebenseinstellung, sondern eine Daseinseinstellung.
Doch da sind wir schon mitten im Thema angelangt - das heißt, eigentlich bei einem Ergebnis.
Und um zu einem solchen Ergebnis zu gelangen, dafür benötigen wir nun einmal die sprachliche Kommunikation. Nicht die Verstehenssprache, sondern als erstes einmal schlicht und einfach: Worte. Worte in einem Buch. Über diese Worte können wir eventuell eine gemeinsame Verstehenssprachebene finden. Wir können einander verstehen!
Und das Wunderbare wird sein: Wenn wir eine gemeinsame Verstehenssprachebene finden können, dann wird sich die Gefühlsebene von ganz allein entfalten. Wir werden also lernen können, über Worte, Begriffe, Synonyme - Gefühle zu entwickeln.
Das ist ein Vorgang, der als Methode im allgemeinen als nicht praktikabel angesehen wird. Sogar die Psychologen, deren offizielles Anliegen es doch ist, das seelische Gleichgewicht herzustellen, werten den rationalen Anteil an unserem Gefühlsleben eher ab. Meistens zielen ihre Methoden auf den umgekehrten Ablauf hin. Also Gefühle freizumachen, um die Geisteshaltung zu verändern.
Doch ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass das Gefühl ja in erster Linie von Ängsten verstellt wird und noch dazu ziemlich unbewusst.
Das Anstreben der Überwindung dieser Ängste über das gefühlsmäßige Zusammenbrechen dieser Ängste zu erreichen, erzeugt meiner Ansicht nach nur noch mehr Ängste.
Selbstverständlich gibt es Methoden, diesen Ängsten auf ihrer eigenen Ebene zu begegnen. Doch ist dafür erstens in jedem Fall therapeutische Hilfe nötig - das kann und soll man nicht allein machen - und außerdem glaube ich, dass die Angst vor dem Gefühl ja das Anstreben einer gefühlsmäßigen Überwindung schwer blockiert.
Ein ängstlicher Mensch benötigt doch eher erst einmal ein kleines Quentchen Sicherheitsgefühl, um sich seinen Ängsten überhaupt stellen zu können. Und dafür finde ich, ist die rationale Sicherheit nicht die schlechteste Ebene.
Doch, nur um es klar vorwegzunehmen - es ist für mich eine Einsteigerebene. Es ist nicht das Ziel!
Und da ich selbst diesen Weg seinerzeit gewählt habe und damit sehr gute Ergebnisse erzielt habe, möchte ich genau diesen Weg beschreiben. Wie schon mehrmals gesagt, das ist eine äußerst einseitige Angelegenheit.
Es ist meine persönliche Erfahrung! Und diese möchte ich als alternierende Perspektive anbieten.
Es ist in jedem Fall eine Möglichkeit, sich einmal im stillen Kämmerlein mit sich selbst und der Welt auseinanderzusetzen. Man kann also still und heimlich damit beginnen.
Man muss sich nicht deklarieren, man muss nicht sofort nach außen gehen, sondern man kann für sich allein einmal damit beginnen, den Weg von innen nach außen zu lernen. Schön langsam, in einem Tempo, das man selbst bestimmt.
Es muss nichts zusammenbrechen, es muss nichts über einen hereinbrechen, man muss sich auch nicht einem Therapeuten stellen, der wiederum von außen auf einen einwirkt. Sondern man kann schön langsam seinen Ängsten auf die Schliche kommen und sie so von selbst zum Verschwinden bringen.
Und so kommt man auf die Anderen zu - und nicht die Anderen fordern unser Näherkommen. Es ist dies die Möglichkeit, sich selbst zu fordern! Es ist dies die Möglichkeit, unabhängig zu werden, weil man sich selbst fordert und nicht mehr den Anderen die Macht überläßt, Forderungen an uns zu stellen!
Um die Liebe erfahren oder ausdrücken zu können - dafür ist der Mensch, meiner Meinung nach, mit zwei wesentlichen elementaren Anlagen ausgerüstet. Eine davon ist das Gefühl – die andere die Kommunikationsfähigkeit.
Worte, Begriffe, Symbole und Synonyme werden in unserer menschlichen Sprache dafür gesetzt und verwendet, um die menschliche Kommunikation zu erleichtern. Und ich glaube, dass ein natürliches Verbindungsstreben des Menschen darauf ausgerichtet ist, andere Menschen zu finden, die die gleiche Sprache sprechen. Wobei ich aber nun mit Sprache nicht die linguistische Form meine, sondern die Ausdrucksform, auf der Verstehen erreicht wird.
Es müsste dafür eigentlich ein eigenes Wort gefunden werden. Ich werde in Ermangelung dieses eigenen Wortes, um dieses Spektrum auszudrücken (das auch die nonverbalen Kommunikationsformen einschließt), das Wort Verstehenssprache verwenden.
Es ist dies kein wissenschaftliches Manuskript, sondern das Ergebnis von Gedanken einer gewöhnlichen Frau in den mittleren Jahren, die durch den eigenen Leidensdruck zu diesen Ergebnissen gekommen ist. Es sind also keine besonderen Fähigkeiten nötig, diese Verstehenssprache zu erlernen und es sind keine besonderen Kenntnisse notwendig, diese Verstehenssprache verstehen zu können.
Was benötigt wird, ist Interesse und der Wille, selbst etwas zu tun, selbst etwas zu lernen, um mehr Harmonie, Frieden und Gesundheit in sein Leben einbringen zu können. Ich will gedankliche Perspektiven bieten, die sonst vielleicht nicht alltäglich sind, um dadurch Mut zu machen, eigene Perspektiven zu entwickeln.
Umso sicherer man sich seiner eigenen Lebenseinstellung wird, desto besser kann man natürlich Ängste abbauen und die menschliche Freiheit genießen. Je besser man sich selbst kennt, desto weniger kann Macht von außen auf einen ausgeübt werden. Je besser man sich selbst versteht, desto mehr kann man für sich selbst - und in weiterer Folge für andere - tun!
Nicht mein Weg ist nachzugehen, sondern es geht darum, den eigenen Weg zu finden. Ich will nur meine Gedanken als Alternative zum leider oft erkennbaren, gängigen Gedankenmodell bieten.
Das einzige, das mir für den Umgang mit diesem Manuskript wirklich wichtig erscheint, ist, sich auf diese Gedanken einmal einzulassen. Doch erscheint mir das überhaupt als das Wichtigste an der menschlichen spirituellen Entwicklung - sich auf die Gedanken eines Anderen einmal einzulassen.
Nur so kann man seine eigene Einstellung überhaupt festigen. Nicht durch starres Festhalten!
Doch wenn man seine eigene Lebenseinstellung nicht aus jeder auftretenden Perspektive überprüfen kann, wenn sie nicht hält, wenn irgendein Argument auftritt, dann ist klar, dass es sich um eine manipulierte Lebenseinstellung handelt. Dass sie nicht der eigenen Entwicklung entspringt. Und dann ist man an einem Punkt angelangt, an dem es gilt, sich weiter zu entwickeln. Doch dieser Punkt ist nur zu erkennen, wenn man die Lebenseinstellung anderer Menschen an sich selbst einmal überprüft und dann die Einstellung anderer über das eigene Sein in sich hinterfrägt.
Da die mir wesentlich erscheinenden Faktoren aber Kommunikation und Gefühl sind, werden wir uns sehr viel später auch dem Einlassen auf die Gefühle anderer Menschen widmen. Denn die gefühlsmäßige Entwicklung ist für mich das Menschlichste überhaupt. Und die geistige Entwicklung kann für mich nur in Verbindung mit der gefühlsmäßigen Entwicklung die wahre menschliche Entwicklung ergeben. Ein Mensch, der nur Gedanken und Geisteshaltungen überprüft, entwickelt keine Lebenseinstellung, sondern eine Daseinseinstellung.
Doch da sind wir schon mitten im Thema angelangt - das heißt, eigentlich bei einem Ergebnis.
Und um zu einem solchen Ergebnis zu gelangen, dafür benötigen wir nun einmal die sprachliche Kommunikation. Nicht die Verstehenssprache, sondern als erstes einmal schlicht und einfach: Worte. Worte in einem Buch. Über diese Worte können wir eventuell eine gemeinsame Verstehenssprachebene finden. Wir können einander verstehen!
Und das Wunderbare wird sein: Wenn wir eine gemeinsame Verstehenssprachebene finden können, dann wird sich die Gefühlsebene von ganz allein entfalten. Wir werden also lernen können, über Worte, Begriffe, Synonyme - Gefühle zu entwickeln.
Das ist ein Vorgang, der als Methode im allgemeinen als nicht praktikabel angesehen wird. Sogar die Psychologen, deren offizielles Anliegen es doch ist, das seelische Gleichgewicht herzustellen, werten den rationalen Anteil an unserem Gefühlsleben eher ab. Meistens zielen ihre Methoden auf den umgekehrten Ablauf hin. Also Gefühle freizumachen, um die Geisteshaltung zu verändern.
Doch ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass das Gefühl ja in erster Linie von Ängsten verstellt wird und noch dazu ziemlich unbewusst.
Das Anstreben der Überwindung dieser Ängste über das gefühlsmäßige Zusammenbrechen dieser Ängste zu erreichen, erzeugt meiner Ansicht nach nur noch mehr Ängste.
Selbstverständlich gibt es Methoden, diesen Ängsten auf ihrer eigenen Ebene zu begegnen. Doch ist dafür erstens in jedem Fall therapeutische Hilfe nötig - das kann und soll man nicht allein machen - und außerdem glaube ich, dass die Angst vor dem Gefühl ja das Anstreben einer gefühlsmäßigen Überwindung schwer blockiert.
Ein ängstlicher Mensch benötigt doch eher erst einmal ein kleines Quentchen Sicherheitsgefühl, um sich seinen Ängsten überhaupt stellen zu können. Und dafür finde ich, ist die rationale Sicherheit nicht die schlechteste Ebene.
Doch, nur um es klar vorwegzunehmen - es ist für mich eine Einsteigerebene. Es ist nicht das Ziel!
Und da ich selbst diesen Weg seinerzeit gewählt habe und damit sehr gute Ergebnisse erzielt habe, möchte ich genau diesen Weg beschreiben. Wie schon mehrmals gesagt, das ist eine äußerst einseitige Angelegenheit.
Es ist meine persönliche Erfahrung! Und diese möchte ich als alternierende Perspektive anbieten.
Es ist in jedem Fall eine Möglichkeit, sich einmal im stillen Kämmerlein mit sich selbst und der Welt auseinanderzusetzen. Man kann also still und heimlich damit beginnen.
Man muss sich nicht deklarieren, man muss nicht sofort nach außen gehen, sondern man kann für sich allein einmal damit beginnen, den Weg von innen nach außen zu lernen. Schön langsam, in einem Tempo, das man selbst bestimmt.
Es muss nichts zusammenbrechen, es muss nichts über einen hereinbrechen, man muss sich auch nicht einem Therapeuten stellen, der wiederum von außen auf einen einwirkt. Sondern man kann schön langsam seinen Ängsten auf die Schliche kommen und sie so von selbst zum Verschwinden bringen.
Und so kommt man auf die Anderen zu - und nicht die Anderen fordern unser Näherkommen. Es ist dies die Möglichkeit, sich selbst zu fordern! Es ist dies die Möglichkeit, unabhängig zu werden, weil man sich selbst fordert und nicht mehr den Anderen die Macht überläßt, Forderungen an uns zu stellen!
evelyne w. - 10. Mrz, 01:22




















