Gedichte

Sonntag, 6. Juli 2008

Sehnsucht


Wo ist dein Blick?
Wo ist deine Hand?
Wo ist das Erkennen
Das ich bei dir fand?

Wo ist dein Lächeln?
Wo ist dein Lachen?
Wo sind deine Worte
Die mich glücklich machen?

Wo sind die Pelzchen
auf deinen Wangen?
Wo ist das
Was zwischen uns angefangen?

Wo ist dein Duft?wo_bist_du
Der Duft deiner Haut?
Wo ist dein Herz
In das ich geschaut?

Wo ist dein Mund?
Wo ist dein Kuss?
Wo ist dein Versprechen?
Wo ist dein Entschluss?

Wo ist dein Grübeln?
Wo ist dein Denken?
Wo sind deine Schritte
Die dich zu mir lenken?

Wo ist alles
das ich so lang gesucht?
Wo bist du?
Und wo
Ist deine Sehnsucht?

sig


Dienstag, 10. Juni 2008

Urlaubs-Glück



Sonne auf meiner Haut
Wind in meinem Haar
Wärme in meinem Bauch
Frieden so wunderbar

Zwitschern in meinem Ohr
Dösen in meinem Blick
Liebe in meinem Herz
Seliges Urlaubsglück

sig



torrione
torrione - ischia - forio



Donnerstag, 8. Mai 2008

Resümee zum "Runden"


wirs

auch wenn das rot
aus meinen haaren fällt
und weiße flocken
auf meiner stirne tänzeln

auch wenn die seide
meiner haut
unter dem wurfe matter
samtesfalten knittert

wenn auch die perlen
meines lachens
nun aus gekröntem
munde fallen

so trägst du immer noch
den stiefel
der das licht
auf meine wege schreitet

sig


Donnerstag, 1. Mai 2008

Balkonfrühling


Ich schaukle
Auf einem weißen weichen Wolkentuch
In der blauen Weite des Himmels

Zärtliche Sonnenfinger liebkosen meine Haut
Und entzünden kleine Sonnwendfeuer
An längst erkalteten Vulkanrändern

Ein kleiner Windjunge fächelt mir Kühlung zu
Und die Bougainvillea neben meinem Ohr
Erzählt mir flüsternd ihren lila Traum

Die Silbertropfen auf meiner Haut
Kokettieren mit der Sonne
Doch in der Hitze ihres Flirts
Verschmelzen sie zu glitzernden Rinnsalen
Die warme Seen
In längst vergessenen Grotten bilden

Der kleine Windjunge füttert
Die Schmetterlinge in meinem Bauch
Mit süßem Blütenduft
Und die Grillen in meinem Kopf
Mit kleinen Seufzern

In der Luft döst säuselnd
Ein leises Lied von Frieden

Ich denk an dich

Sofort
Bläst der große Windbruder
Kräftig in meine Sonnwendfeuer
Und hell auflodernd
Erzählen sie mir verschwörerisch
Ihren rotglühenden Traum

Die Silberseen treten über die Uferbalkon
Und fließen
In wilden ungezähmten Strömen
Durch nie gekannte Täler
In das Meer der Lust

Zischend verlöschen die Feuer

Ich springe auf
Renne ins Bad
Und nehme eine kalte Dusche

Dann setze ich mich wieder
In meinen Liegestuhl auf dem Balkon
Und genieße weiterhin
Diesen ach so heißen Sommertag

sig


Mittwoch, 16. April 2008

Was du mir gibst


Du gibst mir
meine Liebe
Kann ein Mann einer Frau
mehr an Liebe geben?

Du gibst mir
meinen Frieden
Kann ein Mann einer Frau
mehr an Halt geben?

Du gibst mirdu_gibst
meine Hoffnung
Kann ein Mann einer Frau
mehr an Mut geben?

Du gibst mir
meine Kreativität
Kann ein Mann einer Frau
mehr an Freude geben?

Du gibst mir
meine Wärme
Kann ein Mann einer Frau
mehr an Glut geben?

Du gibst mir
meine Lust
Kann ein Mann einer Frau
mehr an Männlichkeit geben?

Du gibst mir
Mich

Und mehr
kann ein Mann
einer Frau nicht geben

sig


Dienstag, 25. März 2008

ich bin das glück




ich bin das glück
das dieses dasein nehmen kann
und es erleben

kein traum ist schöner
keine sehnsucht
nach den sternen
bringt die wärme deiner hand
leuchtet heller als dein blick

aus freudentränen
fließt der trunk
der herzensdürste stillt

und deine küsse
röten meine lippen satter
als jeder noch so helle musenkuss

ich bin das glück
das du mir an
mein herz gelegt

ich bin das glück
das du mir in die perlenschnur
unserer tage knüpfst

sig

Donnerstag, 28. Februar 2008

Seerosenliebe


Du bist der Helm
Der mein Herz
bei den Kopfsprüngen
in den Fluss meines Lebens
beschützt

Du bist das befestigte Ufer
Das mein Herz
bei Sturmfluten in meinem Leben
die Richtung nicht verlieren lässt

Ich fühle mich wie eine Seerose
Die in dem warmen See
deiner Flussmündung
Sicher der Sonne
unseres gemeinsamen Lebens
entgegenschaukelt

sig


seerose

Freitag, 15. Februar 2008

Geborgen


In deiner Liebe
geborgen wissen
Und niemand
was beweisen müssen

Besonders mir nicht
Aber auch dir nicht
Und sonst schon gar nicht

In meiner Liebe
geborgen wissen
Die Liebe
nicht beweisen müssen

sig

beweis



Dienstag, 5. Februar 2008

Fluss


Ich bin der Fluss
in dem das Boot meiner Liebe
wiegt
Ganz sicher und ruhig
es in meiner Strömung liegtboot

Wärmender Fluss
kosende Wellen
Hin und wieder
tanzende Stromschnellen

Doch weil mein Boot
an keinen Anker gebunden
Kann es die Sogstellen
lachend umrunden

Die Gischt der Lust
schäumt auf
Und die Freude sprüht
Ganz hoch trägt sie mich
Und im Herabstürzen
zieht
es mich wirbelnd und kreiselnd
in die Mitte meines Seins

Ruhig und sicher
fließe ich weiter
Strom und Boot
in sich eins

sig


Samstag, 13. Oktober 2007

Das einzig Wahre



Eine große Ehre wurde mir zuteil. Der Liedermacher Matthias Strauch hat auf seiner neuen CD Das tut so gut! ein Gedicht von mir vertont.
Und es als besondere Freude für mich auch als Klappen-Innentext verwendet.
Vielen herzlichen Dank, Matthias!





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