Weihnachtliches

Sonntag, 21. Dezember 2008

... breitet sich weihnacht aus


winterkeller
frei ist mein blick
über der rebengärten kahle stille
in der des weines süße
in hartem boden schlummert

und kräfte sammelt
dem jungen frühling
knospend zu begegnen
des sommers üppigkeit
mit starken armen zu empfangen
und satter reife
trunknem glanze
hinzuträumen

der himmel lächelt
zum lied des weines
unter meinem schritt

in meinem herzen
breitet sich weihnacht aus




liebe freunde und leser!
ich danke euch
für die begleitung durch das blogjahr
und wünsche euch allen

ein liebevolles weihnachtsfest
und ein glückliches neues jahr!



Sonntag, 7. Dezember 2008

Was ist Weihnachten für mich


Eines Heiligen Abends, als ich, wie jedes Jahr nach dem Vorweihnachtsstress, unter dem Christbaum aus lauter Müdigkeit einfach eingeschlafen war, stellte ich mir nach dem Erwachen diese Frage.
Was Weihnachten für die Mehrheit der Menschen der westlichen Welt war, die Rituale, die auch mich zu diesem Zeitpunkt noch umklammert hielten, konnten den Sinn der Weihnacht nicht ausmachen.
Konsumwut, Geschenkespflicht, mit ihren unsinnigen Auswüchsen und einhergehenden Müllbergen, Zwangsfamilienfeste, identitätslose Weihnachtsmärkte, im Geplärre und Lichterschauer, Weihnachtsdekoration im Herbst, Weihnachtsfeiern unter dem Motto "Sex and Drugs and Rock'n Roll" - während die Menschen, die auf der dunklen Seite der Welt lebten, sich unter dem Kriegsgewitter der Hüter des Weihnachtswahnsinn in Schmerz und Grauen wanden.

Und ich? Mittendrin in den Ritualen meines Umfelds, voller Ärger darüber, zerfressen von Frust und Anklage, oft auch Angst.
Und dann, das Erwachen unter dem erloschenen Weihnachtsbaum, müde, ausgelaugt, mit zu vollem Magen und zu hungrigem Herzen.
Zuerst die Frage: Wofür? Für zehn Minuten? Denn länger brennen die Kerzen im Durchschnitt wohl nicht an einem Christbaum.
Das Groteske der Situation schnitt mir beinahe den Atem ab. Riesige Wirtschaftszweige waren das ganze Jahr damit beschäftigt, die Menschenmassen auf diese zehn Minuten hinzutrimmen. Sie von der Notwendigkeit von Weihnachtsritualen zu überzeugen, die bei näherem Hinsehen keinerlei Sinn ergaben, die die Menschen nur müde und leer machten und sie oft auch noch in Verschuldungen materieller, wie auch seelischer Art stürzten.

Und endlich stellte ich mir die Frage: Was ist Weihnachten für mich?

Eine Frage, die mein Leben veränderte. Deren Antwort mich Ballast abwerfen ließ, und meine Weihnachten auf die Beine der Qualität stellten, die mein Leben seither bereichert:
Zeit für Menschen, Zeit für Gedanken in Stille und Ruhe, Auseinandersetzung mit dem was ich spüre, Antworten auf meine Fragen nach dem Sinn.
Auch in dieser Zeit muss Arbeit erledigt werden, aber ich lernte, die Freizeit zeitgemäß zu gestalten. Den Jahreszeitenwandel nur mehr am Wetter zu vollziehen, ist ein Verhängnis, mit dem die Seele des Menschen nicht gut zurecht kommt.
Und ich entdeckte, Gedanken zur Weihnachtszeit unterscheiden sich in vielem von Gedanken während anderer Zeiten des Jahres. Im Frühling und Sommer drängen unsere Gedanken nach draußen, nach Aufbruch, nach Wanderschaft. Im Herbst wird langsam eingekehrt, werden die Ernten eingefahren. Und dann die Vorweihnachtszeit. Das Zurückkehren an den warmen Herd, die Heimkehr der Ausgeschwärmten und das gemeinsame Auspacken der mitgebrachten Geschenke, die uns das Jahr bescherte.
Frieden wuchs in mir und Freude. Und beide schenkten mir Kreativität.

Heute ist Weihnachten für mich das Fest des Glaubens an die Liebe, die allein der Menschheit Sinn gibt, des inneren Friedens und der Kreativität. Und ich pflege die Zeit der Erwartung mit Spaziergängen, lausche auf die Worte, die aus meinem Inneren aufsteigen, schreibe und male und gestalte, um meine Weihnachtsgedanken auch mit anderen zu teilen.

Und mein Wunsch für alle Menschen lautet:

Liebevolle Weihnachten!

>>> und wer HÖREN mag

* * * * * * * * * *


Ich habe diesen Text geschrieben, weil ich einen Klappentext für
mein kleines Weihnachtsbrevier
brauchte. Selbstverständlich war er für diesen Zweck dann viel zu lang und wurde gekürzt.
Aber ich verwende diesen Text nun als Einstieg in meine Weihnachtslesungen.
Und da ich denke, er kann auch für sich gut stehen und vielleicht dem einen oder anderen Nachdenklichkeit und Besinnung bringen, veröffentliche ich ihn auch hier.

Alles Liebe für Euch alle!


Sonntag, 16. November 2008

mein kleines weihnachtsbrevier


wurde veröffentlicht

weihnachtsbrevier

weihnachtsbrevier
Was ist Weihnachten für mich

Gedanken, Gedichte, Geschichten
alle Seiten mit grau unterlegten Illustrationen

Format 16 x 16 cm
62 Seiten, kartoniert
2008



erhältlich als Autorenexemplar im  hs-VerlaGe Onlineshop

>>>Textproben


Sonntag, 23. Dezember 2007

Weihnachtswünsche



Ich wünsche ein harmonisches Weihnachtsfest
und Frieden für das Neue Jahr!


weiden am see-gemeindeamt mit kirche


Sonntag, 2. Dezember 2007

advent, advent



meine weihnachtsseiten sind online!



und es gibt auch wieder e-cards:




ich wünsche einen wunderschönen,
besinnlichen, ruhigen advent!



Sonntag, 24. Dezember 2006

weihnachtsweiß


ein kleiner gruß aus meiner neuen heimat




weihnachtsweiß

weiß liegt der schnee
schnee-weiß!

die graue stadt ist fern
und auch der trubel
das gedröhn
die hast
und ihr gestöhn

die ruhe wächst
aus schneebedecktem wein
mein herz
es atmet stille

mein blick sieht freiheit
schönheit
winterliche pracht

und tief aus mir
blüht weihnachtsfrieden
in die heilige nacht

sig


liebe freunde und leser!
ich bedanke mich für eure treuen besuche
wünsche ein frohes, friedliches weihnachtsfest
und nur gutes für das neue jahr!



Dienstag, 12. Dezember 2006

Geschenktipp



button-lena-hsl




Samstag, 25. November 2006

Kinder-Weihnacht


Denkt nur
Ich habe den Weihnachtsmann gesehen
Vor dem Einkaufszentrum sah ich ihn stehen
Die Mütze umkränzt mit buntem Laub
Die Stiefel bedeckt mit Spätsommerstaub

In der Rechten ein Handy
Und mit der Linken
sah ich ihn dem Osterhasen nachwinken
Der rasch um die Ecke versuchte zu fliehen
Bevor Halloween-Gespenster ihn mit sich ziehen

Am hellichten Tag
da noch Sommer-Zeit
Von Weihnachtsstimmung
entfernt sehr weit

Und dann sah ich die Kinder
Und in ihren Augen
die Desillusion
und ihren Glauben
Dass Weihnacht
nur aus Kauf von Geschenken besteht
Und beim Weihnachtsmann
es um Verkleidung bloß geht

Nicht um seine Geschichten
Nicht um seine Legenden
Nicht um seine Bestimmung
Sich zu verwenden
als Knecht des Christkinds
Der die Gaben der Liebe bringt
Nicht dafür
dass überall die Ladenkasse klingt

Und tiefstest Bedauern macht sich in mir breit
Für die Kinder
Deren Vorweihnachtszeit
kein Advent
keine Erwartung mehr trägt
Keine Tradition
liebevoll gepflegt
Nur das Gold des Christkinds
von Bedeutung ist
Und der Weihnachtsmann
ein skurriler Pensionist

Jetzt
Erwachsene denkt
Was wir den Kindern rauben
Denkt
an unseren Kinderglauben
An Mysterium
Geflüster
Heimlichkeiten
Die Verschwörerblicke der Eingeweihten
Wenn die Rede von Christkind
und Weihnachtsmann war
Die steigende Spannung
Jahr für Jahr

Dann der Abend
an dem endlich das Glöckchen erklang
Doch das Christkind sich wieder
aus dem Fenster schwang
Bevor es uns gelungen
einen Blick zu erhaschen
Dabei wollten wir es
diesmal unbedingt überraschen

Dann mit großen Augen
und klopfendem Herzen
Nur die Lichter zu sehen
die brennenden Kerzen
Stumm vor Ehrfurcht
vor dem Baum der Bäume zu stehen
Und da erst
die Geschenke zu sehen
Kein Kind wußte je
wie sie dort hingekommen

Das alles haben wir
unseren Kindern genommen

Drum lasst uns besinnen
Bevor es zu spät
Und der Weihnachtsmann
das ganze Jahr herumgeht
Lasst die Weihnacht
zur Weihnachtszeit uns erleben
Dann können wir sie
auch den Kindern
wieder geben

sig

billett winterkaelte

Weihnachtsbillett "Winterkälte" nach einem Acrylbild von Heinz Spicka


Samstag, 24. Dezember 2005

Phaenomenale Weihnachten!


Liebe Freunde und Leser!
Ich wünsche euch allen
wunderschöne, besinnliche und auch fröhliche Weihnachten,
erholsame Feiertage und selbstverständlich
alles Liebe!



was ist weihnachten



Was ist Weihnachten für mich

Weihnachten
Ist der Liebe Geburtstagsfest
Die Nacht
Die uns darauf besinnen lässt
Dass an diesem Tag vor ca. 2.000 Jahren
Die Welt das große Glück erfahren
Dass Jesus auf die Erde kam
Um die Menschen zu lehren
Was die Liebe kann

Und gesegnet ist jeder
Der nie vergisst
Dass Jesus Christus
Die Liebe selber ist
Weil er immer nur liebt
Und immer nur gibt

Christus
Den als Baby man Christkind nennt
Den im heutigen Christkind
Man fast nicht mehr erkennt
Weil die Menschen
Lieben
Durch besitzen ersetzen
Und geben
Mit dem Kauf von Geschenken
Gleichsetzen

Weil so viele Menschen
Durch die Weihnachtszeit jagen
Und in ihrer Hast
Niemals danach fragen

Wie geb' ich Geborgenheit?
Wie gebe ich Halt?
Wie gebe ich Wärme
Wenn jemandem kalt?
Wie gebe ich Hoffnung?
Wie gebe ich Mut?
Wie gebe ich Freude?
Wie gebe ich gut?

Die Frage
Die durch unsere Weihnachtszeit schwingt
Ist die Frage danach
Wieviel das Christkind uns bringt

Wir tauschen Geschenke
Wir geben sie nicht
Das Geschenkte
Bekommt nur durch Wert Gewicht

Wir tauschen auch die Liebe
Wir lieben sie nicht
Die Liebe
Trägt nicht mehr Jesus’ Gesicht

Und doch
Ist Weihnachten für mich die Zeit
In der immer wieder
Ich zur Hoffnung bereit
Mich finde
Dass noch nicht alles verloren
Weil am Hl. Abend das Christkind geboren

Das Christkind
Das doch auch Herzen aufmacht
Mit seinem Liebreiz
Der strahlt durch die Nacht
Und viele Menschen darauf besinnen lässt
Wie man richtig feiert
Der Liebe Fest

Und die Liebe
Dann das Wunder vollbringt
Zu spüren
Was Weihnachten wirklich ist

Dass das was uns das Christkind bringt
Nur
In uns selbst
Zu finden ist

sig



Sonntag, 18. Dezember 2005

Nachlese

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